Sunday, May 28, 2006

Fragen, welche mich ruhelos lassen...

Ich habe vor kurzem mit einem Teil meiner Gemeinde ein Spiel gespielt. Es ging im Grunde darum, Fragen zu stellen auf die es keine so richtige Antwort gibt. Obwohl ich nur drei Runden mitgemacht habe, also ungefähr 5 Minuten dort war, schwirren mir seit dem so schwierige aber auch merkwürdige doch durchaus wichtige Fragen durch den Kopf. Wenn ihr sie lesen wollt, würde ich euch aber bitten euch für jede ungefähr drei Sekunden Zeit zu nehmen, bevor ihr weiter lest. Man sollte sie wenigsten ein bisschen wirken lassen,…



Warum sind immer Krümel in der Margarine? Warum ist das Raucherabteil im Zug immer ganz hinten? Tut das nicht weh? Gibt es lilane Kühe? Warum sind Gummibärchen nicht aus Gummi? Gibt es den G-Punkt? Was ist dann der T-Punkt? Hält Alu-Folie wirklich von Fremdgedankenkontrolle ab? Ist Gilligan eigentlich von seiner Insel runter? Warum bin ich allergisch auf Zimt? Warum haben so viele Flaschen am unteren Rand eine Riffelung? Warum denke ich bei Berlinern, Wienern, Parisern und Frankfurtern an Supermarkt und nicht an Menschenhandel? Warum sind Kuchenstreusel eigentlich aus demselben Teig wie der Boden, verhalten sich aber anders? Warum geht das nicht? Kennen Indianer wirklich keinen Schmerz? Warum gibt es ein Bier Namens „Pilsator“, welches rückwärts „Rotaslip“ heißt?
Erst das Huhn oder erst das Ei? Sind HB und PILS wirklich die einzigen Worte, die betrunkene Männer auch rückwärts noch verstehen? Warum sind Menschen so grausam so was wie Chihuahuas zu erfinden? Sind Pflaster in Afrika dunkler als hier? Kann ich das bisher erlebte wirklich verarbeiten? Werde ich noch glücklich? Warum braucht man ständig so viel Geld und hat so wenig? Die Frage, die ich mir schon mit 11 Jahren gestellt habe: Wie viele Menschen kaufen täglich durchschnittlich Galbani-Mozzarella an einer Tankstelle? Warum heißt „Microsoft“ wenn man es übersetzt so was Schwules wie „WINZIGWEICH“? In welche Richtung beten Moslems in Mekka? Warum sollte ich? Was wäre die Welt ohne Schwerkraft? Warum sind zu Weihnachten immer alle so verlogen? Warum sehen wir nur 10% des Farbspektrums und nutzen den gleichen Prozentsatz unseres Hirnes? Warum kann ich nicht überall gleichzeitig sein? Warum kann ich IMMER Torte essen? Warum kann man immer nur so wenig richtige FREUNDE haben? Warum sind so viele davon so weit weg? Warum ist es schon so spät? Warum musste der, den ich am meisten liebe, so sehr leiden? Warum kann ich nicht so viel essen, wie ich kotzen könnte? Warum geht es mir so dreckig? Warum kann ich nicht einfach losgehen? Warum bin ich schlaflos? Warum verschlägt es mir den Atem wenn ich mich in meinen Gedanken verliere? Lebe ich meine Gaben aus? Warum suchen wir so oft Dinge, die man gar nicht finden kann? Hat diese Welt nicht eigentlich das Potenzial bereits ein Paradies zu sein? Warum leben so wenige danach? Werde ich nach meiner echten Meinung gefragt oder wollen alle nur das hören, was sie hören wollen? Was zählt eigentlich? Was ist Überzeugung? Bin ich bereit zu sterben? Warum verwenden so viele die Redewendung „Leid tun“ so unbedacht? Warum tut mir immer alles so Leid? Was hält mich ab? Muss es immer regnen? Warum ist fast allen fast alles so egal? Sind wir Bauer oder Ernte? Spüren wir die Fesseln nicht mehr, weil wir aufgehört haben uns gegen sie zu wehren? Strengt es aber nicht an, immer nur gegen den Strom zu schwimmen? Warum kann ich von Freiheit singen, sie aber so selten leben?

10 Comments:

Blogger rocking for the lord said...

warum ist es so einfach immer nach dem "Warum" zu fragen als einfach nur zu Vertrauen? Wo führen mich diese Fragen hin?
Alles, was hinter diesen fragen steckt ist doch nur die Hilflosigkeit beim Verlust der Kontrolle über mich selbst und alles andere...warum muss ich Antworten auf all diese Fragen haben wo es keine Antwort gibt (oder nur selten)? is nicht der Schlüssel des ganzen zu Vertrauen in den der mich geschaffen hat, der mich liebt? wenn ich ihm vertraue und das voll und ganz werden diese Fragen plötzlich so unwichtig, weil es egal ist was um mich rum geschieht, denn alles was zählt ist meine liebe zu ihm und seine liebe zu mir...vielelciht erscheint uns diese Welt so oft als unsinnig, kaputt und verzweifelt, weil das leben grad rückwärts läuft...aber es ist die Welt, in der wir stehen aber von der wir nicht sind, denn wir sind zu hörerem berufen...vielleicht sagst du jetzt, ja aber das seh ich nicht...kann ich nachvollziehen, sicher jeder, aber worauf lohnt es sich zu sdchaeun, auf das was ich sehe oder auf das was mir versprochen ist und was ich glaube?
Was ist wichtig? was ist mit Kuli geschrieben? Pils-sliP oder Microsoft?
Fragen auf die es keine Antwort gibt gibt es Tonnenweise und doch gibt es auf alles nur eine Antwort: JESUS

2:59 AM  
Blogger miri-maus said...

Auch wenn ich Kamü recht geben muss, find ich den Post trotzdem toll. Regt zum Nachdenken an. Ich mein, man soll ja nicht zu viel nachdenken, ich weiß, dass ich sowieso viel zu viel über Zeugs nachdenke und trotzdem... so Fragen beschreiben das, was den Menschen eigentlich ausmacht, ziemlich genau...

das gefällt mir :)

1:15 PM  
Blogger Peacey's kranke Gedankenwelt said...

Ich glaube, ich will euch ja nicht zu nahe treten, aber es ging nie darum Antworten zu finden.... Das sind bloß so Sachen, die ich halt manchmal wichtig finde. Ich glaube nicht, dass die Antwort auf die Mozzarella-Tankstellen-Frage Jesus ist oder lauten sollte.... Wäre schade.... Nee, das sind so gesammelte Eindrücke, welche sich seit Jahren fest in meinen Kopf gebrannt haben. Ich will zu vielem auch gar keine Antwort wissen....

5:23 PM  
Blogger miri-maus said...

Na ja... wer weiß, wie oft Jesus am Tag zu Tankstellen läuft, um sich Galbani-Mozarella zu kaufen? Ist vielleicht sein Lieblingsessen... ;)

10:42 PM  
Blogger rocking for the lord said...

wenn du auf die fragen keine antwort haben willst warum sind sie so fest eingebrannt? warum stellen wir sie dann? warum sind sie überhaupt da? woher kommen sie? meine fragen sind irgendwie alle wech die ich ma hatte weils wirklich egal ist....darum gehts und letsten endes doch nur um Jesus!

5:58 AM  
Blogger Peacey's kranke Gedankenwelt said...

Warum ist fast allen fast alles so egal?

2:19 PM  
Blogger rocking for the lord said...

du, ich glaub wir reden hier grad auf zwei verschieden ebenen....es ist mir in sofern egal, weil es nicht zählt, weil es nicht wichtig ist, weil das einzig wichtige was zählt jesus allein ist...weiss nich wie ich das erklären soll...

7:55 AM  
Blogger Peacey's kranke Gedankenwelt said...

Hhhmmm,...

7:03 PM  
Anonymous frodo said...

hey, ich finde deine fragen einfach nur geil.
sie inspirieren mich !
würd am liebsten einen song draus machen .
( wiedermal ... und dann doch nich , weils wieder ein lobi song wird )

ach libe peacy, ich glaub , du bist so schön nathürlich und trotzdem krass mit jesus auf dem weg zum leben.

ich geniesse das zu sehen.

11:48 PM  
Anonymous kunsthonigbiene said...

Liebe Peacey, habe in letzter Zeit mal wieder ein Buch hervorgeholt, daß ich vor etwa 12/13 Jahren verschlungen habe. Darin werden die Erlebnisse eines kleinen 6 jährigen Mädchens namens Anna beschrieben, die in einer so unkomplizierten und einfachen Beziehung zu ihrem Gott steht, daß ich als Erwachsene ne Menge lernen kann.
Zu Deinem Beitrag ist mir folgender Ausspruch von ihr eingefallen: "In der Bibel, da stehn mehr Fragen drin als Antworten. Aber so viele schöne Blumenwörter. Und über die Stellen, wo grad keine sind, muß man eben wegsteigen wie auf der Wiese, wo ein Kuhfladen liegt."
Ich habe erlebt, daß die Fragen, die mich bewegten und bewegen, eine Hilfe waren, bei der Suche mich besser kennenzulernen, mich mit mir auseinanderzusetzen, dort wo ich stehe etc., sie geben mir Impulse mich und mein Leben zu überdenken... Aber ich habe auch erlebt, daß mich Fragen quälen, dort wo ich krampfhaft nach Antworten suche, wo ich ein befriedigendes Ergebnis für mich suche - meist waren es diese Fragen, die mich an meine eigenen Grenzen geführt haben, wo MEIN Bild von Gott rissig wurde und wo ich mir vielleicht bislang nur oberflächliche Antworten drauf gegeben habe, so daß sie mich als Person nicht weiter tangiert haben und ich mich mit mir selbst und meiner Beziehung zu Gott nicht auseinandersetzen mußte... das führte mich dazu, unterscheiden zu lernen, welche Fragen für mich die wichtigen Fragen sind, die ich mir stelle, die mich weiter bringen oder über welche ich getrost drübersteigen kann, wie über einen "Kuhfladen auf einer Blumenwiese"
Ich denk, die Welt ist voller Antworten - wir müssen nur die passenden Fragen dazu stellen.
Ich wünsche Dir, daß Du Dich bei all den Fragen die Du hast, nicht verzettelst, sondern, daß sie Dich hin zu Jesus führen, in seine Gegenwart, in der Du aufatmen und Du-selbst sein kannst.
Mit ganz lieben Grüßen aus Jena
Sabine & Co

1:48 AM  

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